Sonntag, 6. Mai 2012
Schule
Es gibt wohl keinen Ort wo Emanzipation und Gleichstellung wichtiger sind als an der schönen Schule. Genau dort kann man die Kinder auf einander abgleichen. Obwohl, stört das nicht den Individualisierungsprozess der Heranwachsenden. Ich kann mich nur an meine Schulzeit zurückerinnern und merke: bei uns herrschte die absolute, uneingeschränkte Gleichberechtigung von Jungen und Mädchen. Alle haben im genau gleichem Masse auf's Maul bekommen. Es wurde niemand auf irgendeine Weise speziell berücksichtigt. Wenn sich ein Mädchen auf ein zu hohes Ross setzte wurde sie mit den selben Mitteln und der selben Härte wieder runtergeholt wie ein Junge. Im Sport wurden alle auf unzimperliche Art angegangen, was meiner Meinung nach Gleichberechtigung, im eigentlichen Sinne des Wortes, exakt auf den Punkt bringt.

Was aber den heutigen Schülern beigebracht wird sind oft phantastische Abwandlungen dieses- für mich doch recht eindeutigen- Wortes Gleichstellung. Tore, die von Mädchen erzielt werden zählen doppelt..? In einem Team muss eine Mädchenquote erfüllt sein..? So werden doch die Geschlechter speziell voneinander separiert. Ob das der Idee der Emanzipation entspricht?

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